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Tee mit Tim in der Früchteburgschule

„Ist das der Präsident?“ Mit großen Augen blickt der kleine Erstklässler auf den Mann, der das Foyer betritt. Nein, der Bundespräsident ist es nicht, der am Dienstag, 18. Februar, die Früchteburgschule besucht. Vielmehr nimmt sich Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff die Zeit, um die Emder Grundschule kennenzulernen. Schüler- und Elternvertreter, Schulleitung, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, Inklusionsfachkräfte und die Sozialarbeiterin kommen mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch. „Tee mit Tim“ nennt es Schulleiterin Iris Hencke in Anlehnung an die Bürgergespräche, die Tim Kruithoff anbietet.

Der Oberbürgermeister erfährt viel Gutes über die Schule – wie bunt und vielfältig es an der Früchteburgschule ist und dass man hier zusammenhält. Aber auch die zentrale Lage in der Stadt und die schöne Atmosphäre werden gelobt. Natürlich wird aber auch die Gelegenheit genutzt, um notwendige Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Kinder wünschen sich zum Beispiel einen hohen Zaun im Schulgarten, um dort Fußball spielen zu können sowie ein Gewächshaus, um selbst Gemüse anzubauen. Auch Spielgeräte wie Wippe und Schaukel stehen auf der Wunschliste ganz oben. Für die Klassenräume hätten sie gern einen besseren Sonnenschutz.
Elternvertreter, Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter sprechen insbesondere die bessere technische Ausstattung an: Intakte Beamer und Whiteboards, funktionierende Computer oder Laptops, W-Lan sowie Bühnenbeleuchtung und Headsets in der Aula. Die räumliche Ausstattung müsse ebenfalls verbessert werden. So fehle es zum Beispiel an (Computer-)Arbeitsplätzen für die Lehrkräfte sowie an Gruppenräumen für die Betreuung und als Ruheräume – insbesondere für die Kinder im Ganztag. Für sehr wichtig erachten alle Beteiligten die Arbeit der Klassenbegleiter und Inklusionsfachkräfte. Es sei daher im Sinne der Inklusion sinnvoll, wenn es in allen Klassen Klassenbegleiter gibt.

Nach dem Gespräch lässt es sich Tim Kruithoff nicht nehmen, die Räumlichkeiten selbst anzuschauen und dabei auch die Kinder zu begrüßen, die gerade Pause haben. Die freuen sich natürlich riesig über den „hohen“ Besuch – auch wenn er nicht der Präsident ist.